MUSS MAN EINFACH LIEB HABEN:
18.08.2010 - 15:40 - Endlich! Endlich haben wir GW2 angezockt! Kaum waren die Türen der gc geöffnet (zumindest für uns Presse-Heinis) machten uns *ASU* und meine Wenigkeit auf zum Stand von NCSoft und warfen einen Blick auf die neue MMO-Hoffnung aus dem Hause ArenaNet. Mitgebracht haben wir euch erste Bilder, unsere Eindrücke und eine Menge Vorfreude auf das vielleicht beste MMORPG der kommenden Jahre!
Ja, man kann das nach der kurzen Demo eigentlich nicht mit Gewissheit sagen. Aber uns ist das wurscht und wir sagen trotzdem: GW2 wird unserem Ersteindruck nach subbi! Kommen wir zur Sache:
äh... im Ernst: Zur Auswahl stehen zwei Demos. Eine - wer hätte es gedacht - mit einem low level Mensch, und die andere mit einem - wer hätte es gedacht - high level Charr. In der low level Demo beschützen wir erstmal ein Dörfchen vor den Stadtmauern, das von Zentauren angegriffen wird, und streifen danach ein bisschen durch die Gegend und erledigen kleine Quests. In der Charr-Demo hingegen machen wir uns auf in eine PvP-Mission. Wir berichten euch nun erst einmal vorwiegend von der low level Demo und unseren ersten Eindrücken.
Wie im Vorfeld versprochen bekommen wir bei der Charaktererstellung zwar noch keine Charaktererstellung (also keine Nasen-OPs und Friseur-Unfälle diesmal) zu sehen, dafür aber, wie wir die persönliche Story unseres Protagonisten ganz nach unseren Wünschen verbiegen können - naja fast.
Denn so GANZ frei ist unser Held nicht: Es stehen pro Frage, die einem gestellt wird (wie z.B. in welchen Verhältnissen man geboren wurde oder was man am meisten in seinem Leben bereut) jeweils ein paar Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Die beeinflussen dann wiederum nicht nur, wie sich die Geschichte entwickeln wird und in welchem Bereich der Hauptstadt unsere Heimat ist, sondern auch unser Outfit. Ist ja auch klar, denn als Adeliger läuft man ja nicht in Sack und Asche rum, als Bettler aber eben schon. Aber es gibt auch darüber hinaus noch so einiges, was von diesen Entscheidungen beeinflusst wird. So werden z.B. die aus animierten Artworks bestehenden Zwischensequenz ganz auf den aktuellen Helden angepasst.
Wir mochten dieses Ausgefrage und Individualisieren auf jeden Fall sofort, denn es vermittelt einem sofort das Gefühl ein ROLLENspiel in den Händen zu haben, und nicht nur einen Grinding-Setzkasten.
GW2 kann optisch nicht ganz mit aktuellen Singleplayer-Spielen mithalten. Macht euch das mal klar! Ich sage über ein MMORPG dass es NUR fast so gut aussieht wie aktuelle Singleplayer-Spiele! Kurz gesagt: Grafisch ist GW2 über jeden Zweifel erhaben, sieht rattenscharf aus und lebt von - wie versprochen - künstlerisch gestalteten und gewaltigen Aussichten.
Nahezu jede Ansicht wirkt wie aus der geübten Feder von Artworkern entsprungen und jeder Winkel sieht handgemacht, echt und... tja, wie soll man es sagen ... fast schon vertraut aus, weil alles so natürlich ineinander greift. Das geht von einer wunderschönen und gigantischen Stadtkulisse, über umherlaufende Bürger, die ihren Geschäften nachgehen, bis hin zu idyllischem Rauch der aus den Schornsteinen der Häuser von Götterfels steigt. Gerade letzteres ist anscheinend wichtig für die Gesamtoptik: GW2 bietet eine Menge Licht- und Partikeleffekte, die dafür sorgen, dass alles lebendiger wirkt. Der Rauch ist da nur ein Beispiel von vielen: Funken, Blitze, Regen und sogar ein Samenkorn, das mir beim Ausschau halten ins Sichtfeld schwebte, bereichern den Bildschirm um eine Menge visuellen Spaß. Grafisch super, jetzt bleibt die Frage, ob ArenaNet nun Gefahr laufen sich auf dieser grandiosen Grafik auszuruhen, oder ob die Welt es auch wieder schaffen wird uns mit ihrer Anderartigkeit und Kreativität zu überraschen, wie es dereinst in GW1 der Fall war. Wir glauben zumindest daran.
Wie es scheint wird das, was man so nach dem täglichen Einloggen in GW2 im Spiel treibt, eine ganze Ecke anders ausfallen, als bisher üblich. Wenn ArenaNet es schaffen alles durchzuziehen, was gesagt wurde und sich in unserem ersten Anspielen andeutet ... Tja, dann wird GW2 vermutlich der übelste Zeitfresser, den ihr euch vorstellen könnt.
In der Welt gibt es immer etwas zu tun: Das Dorf wird von Zentauren angegriffen und muss verteidigt werden, davor muss man die Bewohner ins Gasthaus verfrachten, gleich neben dem Gasthaus sind Hasen entlaufen (eines der zufällig ausgelösten Events, an denen sich jeder unabhängig von Gruppe und Level beteiligen kann!), es blitzt und donnert und überhaupt: Wir werden schon zum Start der Demo direkt in eine Welt geworfen, die offensichtlich auch schon lebte, bevor wir uns eingeloggt haben, aber sich freut, dass wir endlich da sind. Von klassischen Quests spontan keine Spur. Bei all diesem Trouble muss man im Gegensatz zu anderen MMOs für die Wege zwischen heimischem Dörfchen und finsterem Wald keine halben Ewigkeiten einplanen. Wir teleportieren uns einfach fröhlich durch die Weltgeschichte, nachdem wir einen Wegpunkt entdeckt haben.
Zwar fallen für den Teleport geringe Kosten an, die sind aber dank des Komforts der Funktion mehr als verkraftbar. In der Demo liegen die Wegpunkte übrigens echt nah beeinander.
Achja, GANZ WICHTIG: Im Gegensatz zu GW1 kann man endlich springen, schwimmen, und auch einen Hügel einfach mal runterhüpfen, statt daran hängen zu bleiben. Aber Arenanet würden nicht so tönen, wenn sie über GW2 sprechen, wenn das alles wäre: Man kann sich in alle Richtungen ganz lässig abrollen! Als Charr wirkt man bei all dem übrigens besonders mobil, denn - wie wir erst jetzt sicher wissen - hetzt der eigene Charr-Held beim Rennen klassisch auf vier Pfoten über die Prärie!
Nachdem die Zentauren temporär besiegt, die Hasen gefangen und alle Dorfbewohner beschützt haben geht es auf zum ersten Boss, denn die Zentauren schicken ihren Feldwebel ins Gefecht. Als dieser dann recht schnell merkt, dass er gleich gewaltig eins auf die Omme kriegt, flüchtet er und beschwört dabei mal eben einen Erdelementar. Und nein, ich rede hier jetzt nicht von irgendso einem haufen fliegende Steinchen, der gemütlich vor uns steht, zweimal grunzt und umfällt: Den Erdelementar bekommen wir gar nicht zu Gesicht, so groß ist er! Plötzlich ragen zwei riesige, steinerne Hände aus dem Boden, ergreifen die Macht über allerlei herumliegende Dinge vom Felsen bis zur Wassermühle und reissen das ganz hinauf in eine Art Steinschleudergang-Tornado! Aus diesem fliegt uns dann immer mal wieder gewaltig was um die Ohren, während wir ausweichen und uns Mühe geben, das Viech schnellstmöglich dazu zu bringen, seine zarten Händchen wieder vor uns zu verbergen.
Das ist also ein Boss in GW2. Ein kleiner, harmloser Boss, den ich mit Level 2 bezwinge. Ja, mit Level 2. Nach ca. 15Minuten Spielzeit. Und jetzt denkt nochmal darüber nach, was uns dann auf höheren Level erwarten wird. Ja richtig. Es wird episch. Während der Live-Demo gelang uns in diesem Sinne noch ein Foto von diesem kleinen Schatten-Behemoth, der kurz angeteasert wurde, und wohl in einem späteren Gebiet vorkommt:

In der ganzen Freude über das Anspielen, die Demo und überhaupt ist der arme total untergegangen: Der Nekro wurde als vierte Klasse angekündigt! Bisher ist herzlich wenig über die genaue Ausrichtung, aber er spielt sich spaßig und hat putzige Masken mitgebracht:

Soviel zu unserem Ersteindruck des MMOs, das uns nach Jahren der Abstinenz erstmals wieder in echte, persistente Online-Welten treiben wird. Auf zur Galerie mit noch mehr schlechten, abofotgrafierten Eindrücken! Die Welt von Tyria braucht uns. Das hat sie uns in wenigen Minuten mehr als deutlich vermittelt. Seid gespannt auf unser weiteres Coverage, denn am Freitag ist unser Terminplan voll mit GW2-Terminen!
So, und damit ihr noch was zu gucken kriegt, hier zwei Gameplay-Videos von 1UP gamevideos:
Ja, man kann das nach der kurzen Demo eigentlich nicht mit Gewissheit sagen. Aber uns ist das wurscht und wir sagen trotzdem: GW2 wird unserem Ersteindruck nach subbi! Kommen wir zur Sache:
Die Bildschirme hängen zu hoch für Asu!! .....
äh... im Ernst: Zur Auswahl stehen zwei Demos. Eine - wer hätte es gedacht - mit einem low level Mensch, und die andere mit einem - wer hätte es gedacht - high level Charr. In der low level Demo beschützen wir erstmal ein Dörfchen vor den Stadtmauern, das von Zentauren angegriffen wird, und streifen danach ein bisschen durch die Gegend und erledigen kleine Quests. In der Charr-Demo hingegen machen wir uns auf in eine PvP-Mission. Wir berichten euch nun erst einmal vorwiegend von der low level Demo und unseren ersten Eindrücken.
Das Ausfüllen des Parship-Fragebogens!
Wie im Vorfeld versprochen bekommen wir bei der Charaktererstellung zwar noch keine Charaktererstellung (also keine Nasen-OPs und Friseur-Unfälle diesmal) zu sehen, dafür aber, wie wir die persönliche Story unseres Protagonisten ganz nach unseren Wünschen verbiegen können - naja fast.
Denn so GANZ frei ist unser Held nicht: Es stehen pro Frage, die einem gestellt wird (wie z.B. in welchen Verhältnissen man geboren wurde oder was man am meisten in seinem Leben bereut) jeweils ein paar Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Die beeinflussen dann wiederum nicht nur, wie sich die Geschichte entwickeln wird und in welchem Bereich der Hauptstadt unsere Heimat ist, sondern auch unser Outfit. Ist ja auch klar, denn als Adeliger läuft man ja nicht in Sack und Asche rum, als Bettler aber eben schon. Aber es gibt auch darüber hinaus noch so einiges, was von diesen Entscheidungen beeinflusst wird. So werden z.B. die aus animierten Artworks bestehenden Zwischensequenz ganz auf den aktuellen Helden angepasst.
Wir mochten dieses Ausgefrage und Individualisieren auf jeden Fall sofort, denn es vermittelt einem sofort das Gefühl ein ROLLENspiel in den Händen zu haben, und nicht nur einen Grinding-Setzkasten.
Ui, wie hübsch!
GW2 kann optisch nicht ganz mit aktuellen Singleplayer-Spielen mithalten. Macht euch das mal klar! Ich sage über ein MMORPG dass es NUR fast so gut aussieht wie aktuelle Singleplayer-Spiele! Kurz gesagt: Grafisch ist GW2 über jeden Zweifel erhaben, sieht rattenscharf aus und lebt von - wie versprochen - künstlerisch gestalteten und gewaltigen Aussichten.
Nahezu jede Ansicht wirkt wie aus der geübten Feder von Artworkern entsprungen und jeder Winkel sieht handgemacht, echt und... tja, wie soll man es sagen ... fast schon vertraut aus, weil alles so natürlich ineinander greift. Das geht von einer wunderschönen und gigantischen Stadtkulisse, über umherlaufende Bürger, die ihren Geschäften nachgehen, bis hin zu idyllischem Rauch der aus den Schornsteinen der Häuser von Götterfels steigt. Gerade letzteres ist anscheinend wichtig für die Gesamtoptik: GW2 bietet eine Menge Licht- und Partikeleffekte, die dafür sorgen, dass alles lebendiger wirkt. Der Rauch ist da nur ein Beispiel von vielen: Funken, Blitze, Regen und sogar ein Samenkorn, das mir beim Ausschau halten ins Sichtfeld schwebte, bereichern den Bildschirm um eine Menge visuellen Spaß. Grafisch super, jetzt bleibt die Frage, ob ArenaNet nun Gefahr laufen sich auf dieser grandiosen Grafik auszuruhen, oder ob die Welt es auch wieder schaffen wird uns mit ihrer Anderartigkeit und Kreativität zu überraschen, wie es dereinst in GW1 der Fall war. Wir glauben zumindest daran.
Der neue MMO-Alltag!
Wie es scheint wird das, was man so nach dem täglichen Einloggen in GW2 im Spiel treibt, eine ganze Ecke anders ausfallen, als bisher üblich. Wenn ArenaNet es schaffen alles durchzuziehen, was gesagt wurde und sich in unserem ersten Anspielen andeutet ... Tja, dann wird GW2 vermutlich der übelste Zeitfresser, den ihr euch vorstellen könnt.
In der Welt gibt es immer etwas zu tun: Das Dorf wird von Zentauren angegriffen und muss verteidigt werden, davor muss man die Bewohner ins Gasthaus verfrachten, gleich neben dem Gasthaus sind Hasen entlaufen (eines der zufällig ausgelösten Events, an denen sich jeder unabhängig von Gruppe und Level beteiligen kann!), es blitzt und donnert und überhaupt: Wir werden schon zum Start der Demo direkt in eine Welt geworfen, die offensichtlich auch schon lebte, bevor wir uns eingeloggt haben, aber sich freut, dass wir endlich da sind. Von klassischen Quests spontan keine Spur. Bei all diesem Trouble muss man im Gegensatz zu anderen MMOs für die Wege zwischen heimischem Dörfchen und finsterem Wald keine halben Ewigkeiten einplanen. Wir teleportieren uns einfach fröhlich durch die Weltgeschichte, nachdem wir einen Wegpunkt entdeckt haben.
Zwar fallen für den Teleport geringe Kosten an, die sind aber dank des Komforts der Funktion mehr als verkraftbar. In der Demo liegen die Wegpunkte übrigens echt nah beeinander.
Achja, GANZ WICHTIG: Im Gegensatz zu GW1 kann man endlich springen, schwimmen, und auch einen Hügel einfach mal runterhüpfen, statt daran hängen zu bleiben. Aber Arenanet würden nicht so tönen, wenn sie über GW2 sprechen, wenn das alles wäre: Man kann sich in alle Richtungen ganz lässig abrollen! Als Charr wirkt man bei all dem übrigens besonders mobil, denn - wie wir erst jetzt sicher wissen - hetzt der eigene Charr-Held beim Rennen klassisch auf vier Pfoten über die Prärie!
Monster-Party!
Nachdem die Zentauren temporär besiegt, die Hasen gefangen und alle Dorfbewohner beschützt haben geht es auf zum ersten Boss, denn die Zentauren schicken ihren Feldwebel ins Gefecht. Als dieser dann recht schnell merkt, dass er gleich gewaltig eins auf die Omme kriegt, flüchtet er und beschwört dabei mal eben einen Erdelementar. Und nein, ich rede hier jetzt nicht von irgendso einem haufen fliegende Steinchen, der gemütlich vor uns steht, zweimal grunzt und umfällt: Den Erdelementar bekommen wir gar nicht zu Gesicht, so groß ist er! Plötzlich ragen zwei riesige, steinerne Hände aus dem Boden, ergreifen die Macht über allerlei herumliegende Dinge vom Felsen bis zur Wassermühle und reissen das ganz hinauf in eine Art Steinschleudergang-Tornado! Aus diesem fliegt uns dann immer mal wieder gewaltig was um die Ohren, während wir ausweichen und uns Mühe geben, das Viech schnellstmöglich dazu zu bringen, seine zarten Händchen wieder vor uns zu verbergen.
Das ist also ein Boss in GW2. Ein kleiner, harmloser Boss, den ich mit Level 2 bezwinge. Ja, mit Level 2. Nach ca. 15Minuten Spielzeit. Und jetzt denkt nochmal darüber nach, was uns dann auf höheren Level erwarten wird. Ja richtig. Es wird episch. Während der Live-Demo gelang uns in diesem Sinne noch ein Foto von diesem kleinen Schatten-Behemoth, der kurz angeteasert wurde, und wohl in einem späteren Gebiet vorkommt:
Achja, der Nekro!
In der ganzen Freude über das Anspielen, die Demo und überhaupt ist der arme total untergegangen: Der Nekro wurde als vierte Klasse angekündigt! Bisher ist herzlich wenig über die genaue Ausrichtung, aber er spielt sich spaßig und hat putzige Masken mitgebracht:
Guild Wars 2 Coverage: To be continued!
Soviel zu unserem Ersteindruck des MMOs, das uns nach Jahren der Abstinenz erstmals wieder in echte, persistente Online-Welten treiben wird. Auf zur Galerie mit noch mehr schlechten, abofotgrafierten Eindrücken! Die Welt von Tyria braucht uns. Das hat sie uns in wenigen Minuten mehr als deutlich vermittelt. Seid gespannt auf unser weiteres Coverage, denn am Freitag ist unser Terminplan voll mit GW2-Terminen!
So, und damit ihr noch was zu gucken kriegt, hier zwei Gameplay-Videos von 1UP gamevideos:
Und nen Live-Stream gibt's auch auch: Stalkt ArenaNet!
geschrieben von Lyc
am 18.08.2010 um 15:40 Uhr
am 18.08.2010 um 15:40 Uhr
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